Jugend im GC Lipperland e.V.
Hast du Lust auf Golfen? Wenn du glaubst, GOLFEN ist nur was für die Eltern und Großeltern, dann hast du dich getäuscht! Probier es doch mal aus. Der Golfclub Lipperland bietet allen Kindern und Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr ein kostenloses Schnupperhalbjahr an.
Der Trainer Felix Matz und der Jugendwart Ewald Sauer freuen sich auf deinen Besuch.
Neue Trainingszeiten finden Sie unter Jugendtraining.
Felix Matz und Ewald Sauer
Jugendkonzept im GC Lipperland e.V.
Nachdem Felix Matz im vergangenen Jahr das Mannschaftstraining im GC Lipperland in Lage übernommen hat, gehört seit dieser Saison auch das Kinder- und Jugendtraining zu seinem Aufgabengebiet.
Felix Matz besitzt zusätzlich zu seiner PGA-Ausbildung die B- und C-Trainerlizenz des Deutschen Golf-Verbandes (DGV) und nimmt für den DGV im Bereich Jugendgolf die Prüfungen der C-Trainer ab. Des Weiteren ist er Titleist-Performance-Coach Level 1 und wird dieses Jahr noch eine Weiterbildung zum Level-2-Coach sowie Titleist-Junior-Coach belegen.
In Zusammenarbeit mit dem Jugendwart Ewald Sauer hat Felix Matz ein Konzept entwickelt, um über die nächsten Jahre die Jugend zur alten Stärke zurückzuführen. In dem Konzept werden alle Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von 5 bis 18 Jahren erfasst.
Die einzelnen Schritte erfolgten so: Zum Anfang der Saison wurde eine Sichtung der gesamten Jugend durchgeführt. Ziel dieser Sichtung war es, die Kinder optimal in leistungshomogene Gruppen einzuteilen und die einzelnen Potenziale der Kinder und Jugendlichen zu erkennen. An dieser Sichtung nahmen ca. 50 Kinder teil. Weil die Kinder heutzutage sehr viele weitere Termine zusätzlich zum Golfsport wahrnehmen und die längeren Schulzeiten bzw. Ganztagsschulen die Terminfindung für das Golftraining sehr schwer gestalten, haben die Eltern mehrere Trainingszeiten von dienstags bis freitags nachmittags zur selbständigen Auswahl via Fragebogen bekommen. Auf diese Art und Weise muss kein Kind mehr auf das Golftraining wegen Terminüberschneidungen verzichten. Damit dieses auch in Zukunft so bleibt, werden die Gruppen nach einem Stundenplanwechsel wieder erneut eingeteilt.
Nach der Auswertung der terminlichen Teilnahmemöglichkeit der Jugendlichen und Kinder wurden sie in Kleingruppen von sechs bis acht Kindern eingeteilt. Bei der Einteilung der unterschiedlichen Gruppen wurde auf das Alter, das Geschlecht und selbstverständlich auf die Spielstärke des Kindes bzw. Jugendlichen geachtet.
Die Aufteilung dieser Gruppen verfolgt das Ziel, dass nur annähernd gleich starke Schüler miteinander trainieren, damit sich die Schüler auf der einen Seite untereinander messen und vergleichen können und auf der anderen Seite die Schüler ein auf ihre Spielstärke abgestimmtes Training erhalten.
Im Bezug auf das Alter der Kinder wird versucht, die Gruppen möglichst homogen zu halten, da Kinder in einer Gruppe von Gleichaltrigen mehr Spaß am Lernen und mehr Motivation zeigen. Diese Einteilung ist aufgrund des unterschiedlichen Leistungsstandes der Schüler aber nicht immer möglich. So kann es durchaus vorkommen, dass ein Zwölfjähriger aufgrund seines hohen Leistungsniveaus mit 17-jährigen gemeinsam trainiert, damit das Training optimal auf ihn abgestimmt ist.
Weiterhin wird im Club darauf Wert gelegt, dass Mädchen und Jungen gemeinsam trainieren. Erst wenn die Schüler in naher Zukunft aufgrund ihres Alters und der Spielstärke soweit sind, dass sie Mannschafts- und Altersklassenturniere bestreiten können, wird im Mädchen- bzw. Jungenverbund trainiert werden, damit Felix Matz das Training noch weiter optimieren kann. Zusätzlich zum normalen Training haben die talentiertesten Kinder die Möglichkeit, nahezu täglich an dem Training der anderen Gruppen teilzunehmen. Diese Kinder bekommen dann vom Pro gesonderte Aufgaben, die ihrem jeweiligen Leistungsstand angepasst sind.
Neben dem Bambini-Training hat das Jugendteam sich noch etwas Besonderes für die Kleinsten im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren einfallen lassen. Weil es sich in diesem Alter sehr schwer gestaltet, die DGV-Platzreife zu erlangen, die Kinder aber ihre Zeit auf der Anlage nicht nur auf der Driving Range und dem Putting Grün verbringen sollen, wurde das Greenhopper 50 / 100 / 150 System eingeführt. Dieses System sieht vor, dass die Kleinsten erst bei einer Entfernung von 50 Metern zum Grün starten und wenn ihr Ergebnis schlechter als Double Bogey ist, müssen sie den Ball aufheben. Wenn die Bambinis es schaffen, neun Löcher im Schnitt Double Bogey zu spielen, dürfen sie von 100 Metern und danach von 150 Metern starten. Als Startpunkte werden die normalen Entfernungsmarkierungen genutzt. Durch dieses System wird es auch den Kleinsten ermöglicht, ohne den Spielfluss der anderen Golfer zu behindern, die Freude am Golfen auf dem Platz zu erleben.
Neben dem normalen Training in den Sommerferien wurde erstmalig ein fünftägiges Golfcamp von Felix Matz auf die Beine gestellt. Bei diesem Camp wurden alle Aspekte des Golfspiels einzeln bearbeitet und die technischen sowie taktischen Fertigkeiten verbessert. Nachdem täglich in den einzelnen Teilbereichen schon kleine Wettspiele stattfanden, maßen sich die Campteilnehmer am Abschlusstag bei einem nicht vorgabewirksamen Turnier.
Damit die Jugend im GC Lipperland noch weiter ausgebaut werden kann, wurden noch weitere Aktionen angeboten. So wurde mit dem Hanse-Berufskolleg in Lemgo ein viertägiger Kursus mit dem Namen „Projekt Golf“ im Rahmen der schulischen Projektwoche durchgeführt. Um in den Ferien noch nicht golfenden Kindern die Sportart näher zu bringen, nahm der GC Lipperland an den Ferienspielen der Stadt Lage teil. Im Rahmen der Ferienspiele hatten Kinder die Möglichkeit, an zwei verschiedenen Terminen jeweils vier Stunden Golfluft zu schnuppern.
Der PGA Pro Felix Matz und Jugendwart Ewald Sauer haben es in kürzester Zeit geschafft, dass sich die Handicaps in der Jugend schon deutlich verbessert haben und die jungen Golfer bei einigen Turnieren, wie z.B. der Jugend-Challenge sowie beim E.ON 2in1Cup in Paderborn vordere Plätze belegten. Außerdem gibt es schon einen Zugang von 20 neuen Kids in diesem Jahr. So macht Jugendarbeit Spaß.
